Die Anfänge des Radballs...

Angeblich fing alles damit an, dass ein kleiner Hund vor das Fahrrad von Nick Kaufmann, einem Kunstradfahrer, gelaufen ist. Um sich selbst vorm Sturz zu retten, kickte er den Hund mit dem Vorderrad aus dem Weg - Der Radballsport war geboren!

Doch was ist Radball eigentlich?

Heute bevorzugen wir Radballer eher Bälle anstatt Hunde (Gott sei Dank!) und auch die Spezialfahrräder, die zum Radball spielen benutzt werden, haben sich seitdem stark verändert. Unsere Fahrräder haben eine starre 1:1-Übersetzung, die es uns auch erlaubt rückwärts zu fahren und auf den Pedalen stehen zu bleiben. Außerdem zeichnet sich ein Radballrad durch seinen speziellen U-förmigen Speziallenker aus.

Gespielt wird hauptsächlich 2er Radball, also 2 gegen 2, auf einem Spielfeld der Größe 11x14m. Während die Erwachsenen zwei Halbzeiten mit je 7 Minuten spielen, müssen die Schüler der U13, U15 und U17 nur Halbzeiten mit 5 Minuten bestreiten.
Dabei wird der Ball hauptsächlich mit dem Vorderrad gespielt, aber auch das Hinterrad darf benutzt werden. Wichtig dabei ist: Die Füße müssen auf den Pedalen bleiben!

Früher war Radball eine reine Männersportart und auch heute ist der Sport noch sehr männerdominiert. Nichtsdestotrotz gibt es heute besonders in den jüngeren Altersklassen immer mehr Mädchen, die in diesem Sport erfolgreich werden und sich gegen die Jungs durchsetzen, auch auf Landesebene. Radball macht für alle Spaß und wenn du Radball auch mal ausprobieren möchtest, dann bist du hiermit herzlich dazu eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen und mal zum Probetraining bei vorbeizuschauen!